Ausstellung: Im Aufbruch Reformation. Reformation 1517-1617

Die Ausstellung „Im Aufbruch. Reformation 1517-1617“ öffnet am Sonntag, 7. Mai, in Braunschweig ihre Türen. Sie geht der Frage nach, warum und wieso die reformatorischen Ideen gerade damals auf fruchtbaren Boden fielen, wie sie die mittelalterliche Kirche und Gesellschaft erschütterten und politische Entscheidungen provozierten. In den evangelisch-lutherischen Landeskirchen nahm eine neue Konfession Gestalt an, und ein religiös gespaltenes Europa stand vor neuen Konflikten.

Neben der Hauptausstellung im Braunschweigischen Landesmuseum (Burgplatz 1) stehen mit den Ausstellungsorten im Zweigmuseum Hinter Aegidien (Hinter Aegidien) und St. Ulrici-Brüdern (Alter Zeughof 3) authentische Orte der Reformation im Fokus der Ausstellung.

Ein besonderer Tipp:

Im ehemaligen Kloster St. Aegidien können Besucher den rebellischen Benediktinermönch Gottschalk Kruse kennenlernen. Der ehemalige Student Martin Luthers gehörte zu den ersten, die in Braunschweig die reformatorische Idee verbreitete. Mit seinen Predigten zog er Hunderte in seinen Bann und den Zorn des Herzogs Heinrich des Jüngeren auf sich. Er musste außerhalb des Landes nach Celle fliehen. Von dort aus hatte er eine tragende Rolle bei der Einführung der Reformation im Fürstentum Braunschweig-Lüneburg.

Die Sonderausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Braunschweigischen Landesmuseums, der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig und Hannover. Sie dauert noch bis zum 19. November an.

Öffnungszeiten:

Di bis So 10-17 Uhr, Mo geschlossen

Standort Kirche St. Ulrici-Brüdern: Di bis Sa 10-18 Uhr, So 12–18 Uhr, Mo geschlossen

Weitere Informationen unter www.3landesmuseen.de