11. Ökumenischer Florianstag

Zum 11. Ökumenischen Florianstag laden am Montag, 4. Mai, um 19 Uhr das Dekanat Braunschweig und die evangelisch-lutherische Propstei gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr nach St. Magni (Ölschlägern) ein.

„Vorsorge in unruhigen Zeiten“, lautet in diesem Jahr das Motto. Der Braunschweiger Florianstag widmet sich damit dem aktuellen Themenfeld Bevölkerungsschutz und Krisenvorsorge.

Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum wird für die Stadt Braunschweig ein Grußwort sprechen und in das Thema einführen, einen Impuls setzt Brandrat Thomas Hickmann, Leiter der Stelle Bevölkerungsschutz bei der Berufsfeuerwehr Braunschweig. Die beiden Pröpste fragen in einem gemeinsamen Beitrag danach, was die Kirchen zur Krisenvorsorge innerhalb der Gesellschaft beitragen können. Den Segen für alle Einsatz- und Rettungskräfte sowie deren Angehörigen sprechen Dekanatsreferent Nils Hoffmann und Magni-Pastor Henning Böger.

Musikalisch gestaltet wird der Florianstag wieder vom Musikzug der Ortsfeuerwehr Thune unter Leitung von Benjamin Selle. Der Florianstag klingt mit einer Begegnung bei Getränken und Imbiss auf dem Magni-Kirchplatz aus. Begleitend informiert der Bevölkerungsschutz über seine Arbeit im Bereich der Krisenvorsorge.

Seit seiner Premiere im Jahre 2013 dient der Ökumenische Florianstag gemäß dem Feuerwehrmotto „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" der Begegnung zwischen Kirchen und Feuerwehr. Die Schirmherrschaft haben Stadtbrandmeister Ingo Schönbach, der katholische Propst Martin Tenge und der evangelische Propst Lars Dedekind übernommen. 

Stichwort: Heiliger Florian

Der Namens- und Schutzpatron der Feuerwehrleute – der Heilige Florian – gehört wohl zu den bekanntesten Heiligen. Der Märtyrer wurde im 3. Jahrhundert bei Tulln in Österreich geboren und ist am 4. Mai 304 im heutigen Lorch an der Enns gestorben. Florian hatte sich im Jahre 304 als hoher römischer Offizier in den Zeiten Christenverfolgung zu seinem Glauben bekannt und war nach grausamer Folter mit einem Stein um den Hals von der Ennsbrücke bei Lorch (Oberösterreich) in die reißenden Fluten gestoßen worden.

Um Florian ranken sich zahlreiche Geschichten und Legenden. Zum Patron der Feuerwehrleute wurde er wohl durch eine Kindheitslegende. Als wachsamer und mutiger Zehnjähriger soll er gerade noch rechtzeitig einen brennenden Heuhaufen neben dem elterlichen Holzhaus gelöscht haben.

pkbs