Gerd Winner hat durch seine Kunst das Bistum bereichert

Im Alter von 89 Jahren verstarb am Mittwoch nach Ostern der international bekannte Künstler Professor Gerd Winner. 

Der gebürtige Braunschweiger  at künstlerisch einen weiten Weg zurückgelegt. Nach seinem Studium in Berlin ging es in über „80 Jahren um die Welt“. Malerei, Siebdruck, Handzeichnungen, Fotografie und später ergänzt durch die digitalen Möglichkeiten, blieben seine Ausdrucksmittel bis in die jüngste Zeit.

Seine Arbeiten waren immer mitmotiviert von seinem tiefen Glauben, ohne dabei  plakativ zu sein. Seine Wegzeichen und „Crossroads“ von der Straße wurden zu  Glaubenszeichen, wo Welt und Spiritualität aufeinander verweisen.

Winner, der bei den Dominikanern in Braunschweig eine geistige Heimat gefunden hat, hat unter Bischof Josef Homeyer das Format „Aschermittwoch der Künstler“ mitbegründet und jahrzehntelang mit einem kleinen Kreis die dazugehörenden zum Teil international bedeutsamen Ausstellungen kuratiert.

In einigen Kirchen des Bistums sind Werke von Gerd Winner beheimatet. Im Kreuzgang des Hildesheimer Doms erinnert ein Bild an die Zerstörung des Gotteshauses 1945. Und die Friedenspyramide, der in Stahl geschnittene Anfang des Johannes Evangeliums, wirbt vor der Hildesheimer St. Andreas Kirche für Frieden. Einen ausführlichen Nachruf finden Sie unter: www.dominikaner-braunschweig.de/news/2026/Nachruf-Gerd-Winner

Der Abschied mit Requiem findet am Freitag, 24. April, um 10 Uhr in der Klosterkirche St. Albertus Magnus (Brucknerstr. 6) statt.

Edmund Deppe / pkbs