Besondere Seelsorge

Akademikerseelsorge

Die Akademikerseelsorge ist aus der "Gemeinschaft katholischer Akademiker" hervorgegangen und richtet sich an Männer und Frauen aus dem akademischen Bereich. Das Programm enthält Veranstaltungen zu theologischen und gesellschaftlichen Themen sowie zur Kunst. Einmal im Jahr findet eine Bildungsfahrt statt. Willkommen sind alle Interessierten, ob katholisch oder nicht katholisch. Das aktuelle Programm finden Sie auf der Homepage des Dominikanerklosters.

Akademikerseelsorge
Pater Wolfgang Stickler OP
Brucknerstraße 6
 38106 Braunschweig
Telefon (0531) 36 25 00 12

Arbeitnehmerseelsorge

Die Arbeitnehmerseelsorge richtet sich an Menschen in der Arbeitswelt.
Sie begleitet Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich in schwierigen Arbeits- und Lebenssituationen befinden. Sie bemüht sich um die abhängig Beschäftigten, berät Arbeitslose und Jugendliche, die bisher noch keine Chance hatten, eine Erwerbsarbeit aufzunehmen.
Darüber hinaus unterstützt und berät die Arbeitnehmerseelsorge die Gemeinden und Verbände in arbeitsweltlichen, sozialen und gesellschaftlichen Fragen.

Katholische Arbeitnehmerseelsorge
Pastoralreferent Otwin Paluch
Kasernenstrasse 30
38102 Braunschweig
Telefon (0531) 380 08 27
www.kas-bs.de

Citypastoral Braunschweig

Citypastoral hat die Aufgabe, die Katholische Kirche in der Großstadt präsent zu machen. Dazu zählen karitative und pastorale Angebote ebenso wie Veranstaltungen in offenen und angenehm gestalteten Räumen.
Citypastoral richtet sich mit spontanen und überraschenden Aktionen an vorübergehende Menschen, die den sich ergebenden Kontakt mit der Kirche nicht geplant haben oder ihn weniger verbindlich gestalten wollen.

Siegfried Mehwald, Pastoralreferent
City - Pastoral Braunschweig

Citypastoral Braunschweig
Pastoralreferent Siegfried J. Mehwald
Spohrplatz 9
38100 Braunschweig
Telefon (0531) 244 90 21

Justizvollzugsseelsorge

Die Justizvollzugsseelsorge bietet den Inhaftierten  - unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit oder weltanschaulichen Orientierung - Lebenshilfe an. Der Seelsorger gibt den Gefangenen die Möglichkeit zum Gespräch über ihre seelischen und familiären Probleme und unterstützt soziale und familiäre Kontakte, soweit dies in der Untersuchungshaft möglich ist.

Die Seelsorge hilft dem Justizvollzug in der Wahrnehmung seines gesellschaftlichen Auftrags, Gefangene zu resozialisieren und Sicherheit zu schaffen. Indem sie Gefangene in ihrer Auseinandersetzung mit der Schuldfrage und begangenen Straftaten begleitet, trägt sie zum sozialen Frieden bei.

Die Seelsorge arbeitet in ökumenischer Verbundenheit. Abwechselnd mit seinem evangelischen Kollegen, feiert der Seelsorger mit den Gefangenen Gottesdienste. Die Seelsorge baut so Brücken zu Menschen, die die Kirche ansonsten nicht erreicht.

Die Seelsorge bietet Fortbildungen für die Bediensteten des Justizvollzugs an, außerdem kooperiert sie mit den Fachdiensten in den Anstalten, beispielsweise mit Psychologen und Sozialarbeitern.

Justizvollzugsseelsorge

Pastoralreferent Franz-Josef Christoph
Rennelbergstraße 10
38114 Braunschweig
Telefon (0531) 488 16 93
franz-josef.christoph(ät)justiz.niedersachsen.de 

Pastoralreferent Joachim Hoffknecht
Ziegenmarkt 10
38300 Wolfenbüttel
Telefon (05331) 807 599
Joachim.Hoffknecht(ät)justiz.niedersachsen.de

Katholisches Universitäts- und Hochschulzentrum Braunschweig

Katholische Hochschulgemeinde (KHG)
Schleinitzstraße 17
38106 Braunschweig
Telefon (0531) 34 39 11
www.khg-braunschweig.de
Mail: info-sekretariat(ät)khg-braunschweig.de  

KHG-Wohnheim Meister-Eckehart-Haus
Sielkamp 5
38112 Braunschweig
Telefon (0531) 322 269
www.sielkamp.de

Krankenhausseelsorge

Kommt ein Mensch ins Krankenhaus, befindet er sich in einer besonderen Lebenssituation. Oft bedeutet eine Krankheit für den Patienten gleichzeitig eine Lebenskrise.

In dieser Situation steht die Krankenhausseelsorge Kranken, Angehörigen und Krankenhaus-Angestellten für persönliche Gespräche, Beratung und Begleitung zur Verfügung – unabhängig von der konfessionellen Zugehörigkeit oder religiösen Bindung. Zum Angebot gehören auch Gebete, Gottesdienste und die Spendung von Sakramenten.

In Braunschweig betreuen zwei Priester und zwei Gemeindereferentinnen das städtische Klinikum mit den Standorten Salzdahlumer Straße, Celler Straße und Gliesmaroder Straße sowie das Herzogin-Elisabeth-Hospital, das Krankenhaus St. Vinzenz und das Marienstift.

Krankenhausseelsorge in Braunschweig

Gemeindereferentin Ulrike Krupp
Telefon (0531) 595 24 27

Gemeindereferentin Martina Nowak-Rohlfing
Telefon (0531) 595 32 18

Pater Johannes Witte OP
Telefon (0531) 34 39 32

Andachtsraum im Klinikum Salzdahlumerstr.

Telefonseelsorge

Jeder Mensch kann unvermutet in eine Lebenskrise geraten. Oft ist dann die Telefonseelsorge die einzige Möglichkeit, jemanden zu finden, mit dem man sprechen kann. Für manche und manchen ist sie buchstäblich die letzte Rettung.

Wer sich etwas von der Seele reden will, findet bei der Telefonseelsorge Menschen, die zuhören, die sich einlassen, die raten und helfen. Anonym.

Die Telefonseelsorge kann Probleme nicht lösen. Aber sie kann vielleicht dabei helfen, dass Anrufende es selbst schaffen. Wer seine Probleme in Worte fassen muss, sieht sie klarer. Im Gespräch erfährt er menschliche Nähe, Zuwendung, Anstoß zu neuem Lebensmut. Indem jemand zuhört, antwortet, nachfragt, erleben sich viele wieder als lebendig und entdecken, dass Kräfte in ihnen stecken. Oft ist das der erste Schritt zur Problemlösung.

Die Telefonseelsorge erreichen Sie unter diesen kostenlosen Rufummern:
0800 1 11 01 11 oder 0800 1 11 02 22.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.telefonseelsorge.de

Seelsorge für Katholiken anderer Muttersprache

Die polnische Mission besteht bereits seit 1977.

Polnische katholische Mission Braunschweig

Polnische Feldarbeiter bildeten Anfang des 20. Jahrhunderts die erste Gruppe ausländischer Katholiken in Braunschweig. Für sie wurde eine Seelsorge in ihrer Muttersprache eingerichtet, nicht aber für die polnischen Zwangsarbeiter, die in der Zeit des Nationalsozialismus auf dem Gebiet der heutigen Braunschweiger Weststadt untergebracht waren. Viele blieben nach dem Zweiten Weltkrieg hier, fanden Arbeit, gründeten Familien und lebten ihren Glauben. Seitdem gibt es eine kontinuierliche Seelsorge in polnischer Sprache in Braunschweig, ihr Zentrum wurde ab 1973 die Kirche St. Cyriakus in der Weststadt. 1977 wurde die polnische katholische Mission Braunschweig errichtet, die von Priestern aus der Gesellschaft Christi für die Emigrantenseelsorge betreut wird. Pater Henryk Wieczorek ist der Pfarrer der hiesigen Mission, zu der neben Braunschweig die Regionen um Goslar, Helmstedt, Wolfenbüttel, Peine, Salzgitter und Wolfsburg gehören. Jeden Sonntag um 12 Uhr treffen sich meist mehr als 700 Gläubige in St. Cyriakus, um gemeinsam die Sonntagsmesse in polnischer Sprache zu feiern.

www.pmk-braunschweig.de