Pilgersaison-Eröffnung auf dem Braunschweiger Jakobsweg

Das Projektteam des Braunschweiger Jakobsweges hat 2025 wieder spannende Pilgertouren im Angebot. Neu ist ein umfangreiches Herbergsverzeichnis.

Mit einer „Pilgerkneipe“ in der Wagenremise auf dem Rittergut Lucklum startet am heutigen Samstag, 22. Februar, um 15 Uhr offiziell die neue Pilgersaison auf dem Braunschweiger Jakobsweg.

„Wir werden in lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen, es wird eine Pilgersuppe geben und Infos über den Weg und das neue Programm“, so Angela von Schreiber-Stroppe. Die Ehrenamtliche ist Projektleiterin des Braunschweiger Jakobsweges. Interessierte können ab 17 Uhr an einer kleinen Andacht mit Pilgersegen teilnehmen.

Das Projektteam des Braunschweiger Jakobsweges gibt jedes Jahr ein umfangreiches ökumenisches Pilgerprogramm heraus. Hier bieten ehrenamtliche, ausgebildete Pilgerbegleiterinnen und -begleiter von März bis Ende Oktober zahlreiche ein- oder mehrtägige Touren auf dem Weg zwischen Magdeburg und Höxter an. Dazu zählen Tourenwie die Stadtpilgertour auf den Spuren von Braunschweigs Klöstern (5. April), „Ge(h)dichtpilgern mit Herrmann Hesses `Stufen`“ von Marienborn nach Helmstedt (14. April), „Drei Tage unterwegs mit Gott“ von Marienborn bis Königslutter (23. bis 25. Juni), eine Familienpilgertour im Elm bei Veltheim (28. Juni) oder eine Fahrradpilgertour zu spirituellen Orten in Braunschweig (7. September). Auf Anfrage können auch individuelle Touren für Gruppen organisiert werden. Anmeldung unter: www.thzbs.de/jakobsweg/programm bzw. Tel.: 0531-12054-17.

Beim Bistum Hildesheim ist Christiane Müßig Ansprechpartnerin für den Weg mit der gelben Muschel auf blauem Grund. Gemeinsam mit von Schreiber-Stroppe von der evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweigs ist die Diplom-Theologin zusammen mit weiteren Referenten für die Ausbildung der Pilgerbegleitenden zuständig und selbst begeistert vom Pilgern: „Beim Pilgern ist man – wie der Name schon sagt – auf dem Weg. Dass man losläuft, Sachen hinter sich lässt, mit wenigem auskommt, das sind religiöse Grundhaltungen, die durch das Praktizieren Menschen verändert.“

Neu seit diesem Jahr ist ein umfangreiches nach Etappen gegliedertes Herbergsverzeichnis (www.thzbs.de/jakobsweg/pilgerherbergen). Übernachtungsmöglichkeiten bestehen in Pilgerherbergen wie in Veltheim, Braunschweig-Lehndorf oder Amelungsborn, daneben in Jugendherbergen, Pensionen, Klöstern und Kirchengemeinden, außerdem gibt es die Rubrik „Pilger übernachtet beim Pilger“. „Es gibt tatsächlich Menschen, die an uns herangetreten sind, und ein Bett mit Frühstück und Abendessen zur Verfügung stellen“, freut sich von Schreiber-Stroppe.

Förderer des Projektes Braunschweiger Jakobsweg sind die evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig, das Bistum Hildesheim und die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Organisatorisch aufgehängt ist das Projekt beim Theologischen Zentrum in Braunschweig, dort ist auch das Pilgerbüro zu finden.

 

Sabine Moser/pkbs