„Tauferinnerung, die unter die Haut geht"

© Sabine Moser/pkbs
Die Kinder und Jugendlichen der Domsingschule haben Taufkrüge aus ihren Kirchengemeinden zum ökumenischen Gottesdienst mitgebracht.

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Dompredigerin Cornelia Götz (Mitte), Propst Lars Dedekind, Propst Martin Tenge, Gemeindereferentin Gabriele Engeler (im Uhrzeigersinn) und Pfarrer Henning Böger gestalten den Ökumenischen Stadtgottesdienst gemeinsam.

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Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von der Kinderkantorei und den Kurrenden der Domsingschule unter Leitung der Domkantorin Elke Lindemann.

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Propst Lars Dedekind und Gabriele Engler vom ökumenischen Projekt "Mit Segen ins Leben" predigen im Dialog.
Nach der guten Resonanz im vergangenen Jahr im Liebfrauenmünster St. Aegidien feierten evangelisch-lutherische und katholische Kirche am Pfingstmontag wieder einen gemeinsamen ökumenischen Stadtgottesdienst - diesmal im Dom St. Blasii.
Bei der gemeinsamen Initiative von Braunschweiger Dom, Propstei Braunschweig, St. Magni, St. Aegidien, Dekanat Braunschweig, Braunschweiger Domsingschule, Kirchenmusik an St. Aegidien und dem ökumenischen Projekt „Mit Segen ins Leben“ stand das verbindende Sakrament der Taufe im Fokus.
Am Pfingstmontag konnten Christ:Innen beider Konfessionen eine stimmungsvolle – mit beiden Traditionen entwickelte Liturgie – erleben. “Pfingsten heißt, Gott ist näher als wir denken”, sagte Propst Lars Dedekind bei einer gemeinsamen, kurzweiligen Dialogpredigt mit Gabriele Engler, Referentin im ökumenischen Projekt „Mit Segen ins Leben”. „Er lebt in unseren Worten, in unseren Entscheidungen, in unserer Liebe”, ergänzte Engler unmittelbar.
Außerdem waren die Gläubigen eingeladen, sich bei der Tauferinnerung an mehreren Stationen in der Kirche einen Segen geben zu lassen. Jung und Alt nahm das Angebot begeistert an. Es bildeten sich lange Warteschlangen vor den Stationen von Propst Martin Tenge, Dompredigerin Cornelia Götz, Pastor Henning Böger, Gabriele Engler und Propst Lars Dedekind. Wer wollte, konnte sich auch ein Kreuzzeichen mit Wasser geben lassen – wahlweise auf Hand oder Stirn. Auch Nichtgetaufte waren eingeladen, sich segnen zu lassen. „Es war eine Tauferinnerung, die unter die Haut geht", resümierte Propst Martin Tenge. Zahlreichen Menschen lobten die ökumenische Zusammenarbeit beim Gottesdienst.
Stimmungsvoll musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von gut 100 Mädchen und Jungen der Kinderkantorei und den Kurrenden der Domsingschule unter Leitung von Domkantorin Elke Lindemann.
Sabine Moser, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit















